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Alltag auf El-Kahun (Chronator 113, Juni 2001)

Ein einsamer Kübel Gach segelt lautlos durchs All. In 43 Stunden wird dieses in Panik von einer flüchtenden Klingonenpatrouille zurückgelassene Ekel in der Haupthalle der Werft Solaris einschlagen, in der der Schiffsbau auf Hochtouren läuft.
Wie in jedem Jahr beherrscht eine Frage die Pausengespräche der Schweißroboter: Wird man in der Lage sein, mehr Transportschiffe herzustellen als die Klingonen im selben Zeitraum zerstören können? Doch im Unterschied zu vergangenen Dekaden ist die Stimmung positiv: Große Mengen Erz sind eingetroffen, so daß zum ersten Mal auf El-Kahun Kriegsschiffe hergestellt werden können.
Jetzt ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Firmament über der Technologieschmiede mit Resten der unappetitlichen Leibspeise der großköpfigen Krieger übersät sein wird und der Sektor für Siedler und Minenbetreiber freigegeben werden kann. Die ersten, unerschrockensten von ihnen sind bereits eingetroffen und haben dem Werftmeister ihre Baupläne übergeben. Kurz nach Redaktionsschluß werden sie ihre Schiffe in Empfang nehmen können.
Doch dieser Sektor der Galaxis ist nichts für schwache Nerven: Im Sekundentakt brüllen die Scanner Alarm und melden schwerbewaffnete Klingonenkreuzer. Nur für die Schweigeminute für die Besatzung der "Baya California" hat man sie kurz abgestellt.
Solaris' Forschungsabteilungen derweile schon längere Zeit eigenständig und konnten bereits mehrere Großaufträge abschließen. Zwar übersteigt die Nachfrage immernoch die Laborkapazität, doch ist nach der Erweiterungsphase Zwei vor fünf Jahren der Hauptforschungskomplex erheblich entlastet worden. Nach Abschluß der Erweiterungsphasen Drei und Vier wird man auch ehrgeizigste Projekte innerhalb weniger Jahre abschließen können.
Interessiert? Informationen über Solaris erhalten Sie auf dem Kanal http://members.tripod.de/GPGallert/german/uv.
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© 2001 Peter Gallert, zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2001